Page 41 - Schulblatt Thurgau 03 2014
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Schulblatt Thurgau 3 • Juni 2014 MITTELSCHULEN 37








FRAUENFELD



Abschlussfeier 2014






Fach-, Handels- und Informatikmittelschule 

sowie Berufs- und Fachmaturiẗt



Freitag, 20. Juni 2014, 18:00 Uhr
in der Aula der Kantonsschule Frauenfeld (Neubau) Ja
n, 4. Klasse
Angeḧrige, Freundinnen und Freunde sowie Lehrper- 
sonen und G̈ste sind zu dieser Feier herzlich eingeladen.


Klassenbuch eingetragen werden, um Massierungen erkennen Programm
und korrigieren zu k̈nnen, doch werden damit die individuellen 3. Satz Concerto grosso aus Palladio

Belastungen nicht erfasst. Mit den Schwerpunkt-, Erg̈nzungs- von Karl Jenkins
und Freif̈chern, die nicht im Klassenverband stattfinden, wird Kanti Orchestra, Leitung Katja Hess und Robert Matti

der Aspekt der effektiven und gef̈hlten individuellen Belastung 
noch versẗrkt. Einzelne Belastungen sind durchaus auch selbst Begr̈ssung
verschuldet, indem Unterrichtszeit, welche f̈r selbstsẗndiges Ler- Pascale Chenevard, Prorektorin

nen nicht genutzt wird, in die Hausaufgabenzeit ̈bertragen wird. 
Schliesslich ist das Pḧnomen der Prokrastination, dem Effekt, Ansprache

Aufgaben vor sich her zu schieben, einzelnen unserer Jugendlichen Tanja Kummer, Autorin
nicht ganz unbekannt. So werden Vorbereitungen f̈r Vortr̈ge und 

Pr̈fungen gelegentlich erst im letzten Moment angegangen.
Kanti Orchestra
«Viva la vida» von Coldplay
Reaktion auf Belastungssituationen

Wenn die effektive Belastung f̈r eine Klasse ausgewiesen hoch ̈berreichen der Abschlusszeugnisse und 
ist, kann diese in den meisten F̈llen durch ein Gespr̈ch mit den Ẅrdigung der Abschlussklassen

Fachlehrpersonen reduziert werden. Die Klassenlehrpersonen durch den Rektor Hanspeter Hitz, die Klassen- 
nehmen das Thema nach dem ̈bertritt ins Gymnasium sehr lehrpersonen und die Abteilungsleitungen

oft auf in den Klassenstunden und geben Tipps im Umgang 
mit Hausaufgaben. Dazu geḧren unter anderem Hinweise zum Verleihung des Jimmy-Bauer-Preises
Zeitmanagement und zu den m̈glichen Sozialformen. Hausauf- durch den Rektor

gaben k̈nnen beispielsweise auch zu zweit oder in Gruppen 
erledigt werden.
«Save The Memories»

DB (Simeon Ẅlti) und Laze (Andrin Wirth) 
Die Scḧlerinnen und Scḧler entwickeln zudem ihre eigenen feat. Sharleen (Lilly Stuhlmann)

Strategien. In informellen Gespr̈chen kann erfahren werden, 
dass von den meisten Jugendlichen ẗglich rund eine bis zwei 
Stunden f̈r die Hausaufgaben aufgewendet werden kann. 

Zudem wenden viele an den Wochenenden unterschiedlich viel 
Zeit f̈r Hausaufgaben auf. Einige Scḧlerinnen und Scḧler Ladina, 4. Klasse

sagen aus, dass sich die Hausaufgaben in der zur Verf̈gung 
stehenden Zeit nicht erledigen liessen. Sie setzen in diesem Fall 

ihre pers̈nlichen Prioriẗten mit dem Fokus, den Anschluss an 
den Unterricht nicht zu verlieren. Auch wenn sich aus der Praxis 
mit Hausaufgaben durchaus Fragen ergeben, mit denen sich das 

Gymnasium organisatorisch und inhaltlich befassen kann, so sind 
die Aussagen der Scḧlerinnen und Scḧler ebenfalls klar. Auch 

wenn sich die Begeisterung f̈r das Erledigen von Hausaufga- 
ben in Grenzen ḧlt, die Sinnhaftigkeit im Einzelnen nicht immer 
erfasst werden kann, so ist der Tenor eindeutig: Hausaufgaben 

sind notwendig, weil sie der Repetition der Lerninhalte dienen, 
sich ̈bungsm̈glichkeiten ergeben und das Verstehen f̈rdern.





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